Es ergeben sich viele Vorteile aus der Verwendung eines Modul anstatt eines eigenen Designs.
Falls ein Trizeps-Modul trotz seiner geringen Baugröße immer noch zu groß ist oder aufgrund höherer Stückzahlen eine komplette Integration gewünscht wird, kann diese durch Keith & Koep erfolgen.
Zum Betrieb der Produkte der Trizeps-Serie wird lediglich eine Spannungsversorgung von 3,3V benötigt. Die Versorgungs-Pins des Moduls sollten mit Kondensatoren gepuffert werden. Ein Spannungsregler mit 1A Nennstrom ist ausreichend. Weitere Anschlüsse sind nicht notwendig! Empfohlen wird jedoch folgende Schnittstellen rauszuführen:
Es gibt drei Möglichkeiten eine Applikation unter Windows Embedded CE zu debuggen:
Die bevorzugte Art eine Applikation zu debuggen ist ActiveSync. Diese Debug-Option ist als Standardwert in den Keith & Koep SDK's vorgegeben und wird von Visual-Studio, sowie Embedded Visual C++ beim drücken von F5 für Debug verwendet. Um eine ActiveSync-Verbindung aufzubauen braucht man ActiveSync ( siehe Microsoft's Download Webseite) und eine USB-Verbindung zwischen Gerät und PC.
Eine andere Option, um ein Gerät mit Visual Studio zu debuggen ist eine Ethernet-Verbindung. Dies beeinhaltet üblicherweise das Starten einer Applikation auf dem Gerät und danach die Herstellung einer Verbindung über Visual Studio.
Die dritte Möglichkeit verwendet das Platform-Builder Kitl-Interface. Dies wird üblicherweise eingesetzt, wenn die obigen Möglichkeiten nicht genügend Debug-Informationen liefern oder Treiber erstellt werden. Für das Kitl-debugging benötigt man den Microsoft Platform Builder und ein spezielles Debug-Image. Mit diesem Debug-Image kann man dann auch in die meisten Systemaufrufe rein-steppen. Siehe die Getting Started Guides unter Board Support Packages für Informationen, wie man ein Debug-Image erzeugt und eine Kitl-Verbindung aufbaut.
Wenn man eine Applikation über eine TCP/IP-Verbindung debuggen möchte sollte man wie folgt vorgehen:
.\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\CoreCon\1.0\target\wce400\armv4i\-Verzeichnis auf das Gerät: z.B. ins flashdisk-Verzeichnis. Bei Microsoft Windows Versionen anderer Sprache, kann dieser Ordner auch entsprechend anders heissen: z.B. .\Program Files\Common Files\ in der englischen Version.Show devices for platform: sollte das mit dem SDK assozierte Gerät anzeigen. Falls nicht, entsprechendes Gerät wählen.Use a specific IP address und die IP-address des Gerätes.F5 debugged werden.Es gibt verschiedende Gründe warum ein Display flackern kann:
Ein kleiner Bereich am Ende des Flash wird für die Speicherung der persistenten Registry benutzt ( siehe Flash Division of Trizeps). Wenn dort keine Registry abgelegt ist, so wird die Default-Registry des Windows CE Image verwendet.
Um die Registry zu speichern:
Um die Registry zu löschen:
Alle Ordner, die nicht auf einem Laufwerk oder externen Speicher abgelegt sind, gehören zum RAM-basierenden Dateisystem (Objekt-Store).
Um Dateien permanent zu speichern, müssen diese in den \flashdisk-Ordner oder \TFFS-Ordner oder auf einen externes, verbundenes Speichermedium wie z.B. \SDMMC Card, \Hard Disk ( USB-Sticks), \Storage Card (Compact-Flash-Karten) gespeichert werden. \flashdisk ist ein Bereich im NOR-flash, auf dem sich auch das OS-Image befindet. Dieser Ordner befindet sich im Suchpfad des Systems für Programme und DLL's. \TFFS ist ein Ordner, der angezeigt wird, wenn der Trizeps über eine DiskOnChip verfügt.
Es gibt viele Wege die Software auf einem Trizeps-Modul upzudaten.
Der Keith&Koep Bootloader stellt folgende Optionen bereit:
Wenn man Windows CE als Betriebssystem verwendet, kann das Modul über das Flashupdate oder OS-Update-tool während des normalen Betriebs aktualisiert werden. Bei neueren Images, kann das Image-File mit der Erweiterung .os umbenannt werden. Dann wird beim Doppelklick auf diese Datei automatisch flashupdate mit dieser Datei aufgerufen.
GPIO's sind general-purpose Pins, welche als Eingang, Ausgang oder mit einer Spezialfunktion konfiguriert werden können. Die meisten Pins des Trizeps-Moduls sind GPIO's. Diese können in Applikationen mit Hilfe der drvlib_app.dll angesteuert werden ( siehe GPIO).
Die meisten Programme oder Treiber für Windows Embedded CE benutzen ein CAB-file zur Installation. Für den Trizeps brauchen Sie eine ARM-Version dieses cab-file. Wenn die Installation fehlschlägt, könnte es sein, das die Installationssoftware nur auf StrongARM (Trizeps1) prüft. Um diese Software auf neueren Trizeps-Modulen zu installieren, die z.B. den PXA270-Prozessor verwenden, setzen Sie:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\KUKINIT] "FakeStrongARM"=dword:1
Board Support Package. Ein Board-Support-Package enthält Treiber und Software um ein OS-Image zu bauen.
Software Development Kit. Ein Software-Development-Kit enthält header-Dateien und Bibliotheken die benötigt werden um eine Applikation für ein bestimmtes Gerät zu übersetzen.
_FLATRELEASEDIR ist eine Variabel, die vom Platform-Builder verwendet wird, um das Ausgabe-Verzeichnis für generierte Dateien anzugeben. Dieses Verzeichnis enthält das Windows Embedded CE Image nk_ram,nk_rom und nk_zip.nb0.